Von der Machbarkeitsanalyse über die Offertphase bis zur Inbetriebnahme: So planen Sie Ihre PV-Anlage richtig und vermeiden kostspielige Fehler.
Jetzt Planung starten →Die Planung einer Solaranlage in der Schweiz folgt einem bewährten Ablauf. Mit der richtigen Vorbereitung und einem strukturierten Vorgehen stellen Sie sicher, dass Ihre PV-Anlage optimal dimensioniert ist und die bestmögliche Rendite erzielt. Hier sind die sieben wichtigsten Schritte auf dem Weg zur eigenen Solaranlage.
Bevor Sie Offerten einholen, sollten Sie die grundsätzliche Eignung Ihres Daches prüfen. Die wichtigsten Kriterien sind die Dachfläche, die Ausrichtung, die Neigung und der Zustand der Dachkonstruktion. Ein Süddach mit 25 bis 35 Grad Neigung ist optimal, aber auch andere Ausrichtungen können sich sehr gut rechnen. Nutzen Sie das Solarkataster Ihres Kantons oder das nationale Sonnendach-Tool (sonnendach.ch), um eine erste Einschätzung des Solarpotenzials Ihres Daches zu erhalten.
Prüfen Sie auch mögliche Verschattungen durch Bäume, Nachbargebäude, Kamine oder Dachaufbauten. Selbst kleine Verschattungen können den Ertrag erheblich reduzieren, wenn die Module in Reihe geschaltet sind. Moderne Leistungsoptimierer oder Mikro-Wechselrichter minimieren den Einfluss von Teilverschattung.
Analysieren Sie Ihren aktuellen Stromverbrauch anhand der letzten Jahresabrechnungen. Berücksichtigen Sie auch zukünftige Veränderungen: Planen Sie eine Wärmepumpe, ein Elektrofahrzeug oder eine Vergrösserung des Haushalts? Die optimale Anlagengrösse richtet sich nach dem Gesamtverbrauch und dem angestrebten Eigenverbrauchsanteil.
Holen Sie mindestens drei Offerten von verschiedenen Installateuren ein. Achten Sie nicht nur auf den Preis, sondern vergleichen Sie auch die vorgeschlagenen Komponenten (Modultyp, Wechselrichter, Unterkonstruktion), die Garantiebedingungen und die Erfahrung des Installateurs. Ein guter Installateur sollte Swissolar-Mitglied sein, über eine ESTI-Bewilligung verfügen und Referenzen in Ihrer Region vorweisen können.
Wichtige Punkte im Offertvergleich:
Seit der Revision des Raumplanungsgesetzes 2014 sind Solaranlagen auf Dächern in den meisten Schweizer Kantonen lediglich meldepflichtig, sofern sie genügend an die Dachfläche angepasst sind. Die Meldung erfolgt bei der Gemeinde, typischerweise 30 Tage vor Baubeginn. In Kern- und Schutzzonen sowie bei denkmalgeschützten Gebäuden kann eine ordentliche Baubewilligung erforderlich sein.
Die eigentliche Montage einer EFH-Solaranlage dauert in der Regel 2 bis 4 Tage. Der Ablauf umfasst die Gerüststellung, die Montage der Unterkonstruktion, das Verlegen der Module, die Verkabelung und die Installation des Wechselrichters. Die Elektroinstallation beinhaltet den Zählerschrankumbau, den Anschluss des Wechselrichters und die Einrichtung des Monitoring-Systems.
Nach der Installation meldet Ihr Installateur die Anlage beim Verteilnetzbetreiber (VNB) an. Der VNB installiert den bidirektionalen Stromzähler, der sowohl den Strombezug als auch die Einspeisung misst. Nach der Schlussabnahme und der Inbetriebnahme produziert Ihre Solaranlage Strom und Sie profitieren sofort von tieferen Stromkosten.
Der gesamte Prozess von der ersten Anfrage bis zur Inbetriebnahme dauert typischerweise 2 bis 4 Monate. In Zeiten hoher Nachfrage kann es etwas länger dauern. Eine frühzeitige Planung im Herbst oder Winter empfiehlt sich, damit die Anlage im Frühling montiert werden kann und den maximalen Sommerertrag mitnimmt.
Von der ersten Anfrage bis zur Inbetriebnahme dauert es typischerweise 2 bis 4 Monate. Die Montage selbst nimmt bei einem Einfamilienhaus nur 2 bis 4 Tage in Anspruch.
In den meisten Kantonen genügt eine einfache Baumeldung, sofern die Anlage genügend an die Dachfläche angepasst ist. In Schutzzonen oder bei denkmalgeschützten Gebäuden kann eine ordentliche Bewilligung nötig sein.
Achten Sie auf Swissolar-Mitgliedschaft, ESTI-Bewilligung, regionale Referenzen und mindestens 5 Jahre Erfahrung. Holen Sie immer mindestens drei Offerten ein und vergleichen Sie Preis, Komponenten und Garantien.
Die sieben Schritte sind: Dach-Check, Verbrauchsanalyse, Offerten einholen, Baumeldung, Förderantrag bei Pronovo, Montage und Elektroinstallation sowie Netzanschluss und Inbetriebnahme.
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